Wer „Im Grunde Mord – Blutsbande“ gesehen hat, dürfte sich mehr als einmal gefragt haben: Wo genau wurde dieser Krimi gedreht, wie geht es mit Paula und Leon weiter und wie viele Folgen sind eigentlich geplant? Die neue ZDF-Krimireihe verbindet einen klassischen Mordfall mit familiären Konflikten, Kommunalpolitik und einem ungewöhnlich markanten Schauplatz. Im Mittelpunkt stehen die Geschwister Paula Schäfer und Leon Schäfer, die gemeinsam bei der Detmolder Kripo ermitteln. Der Auftaktfilm lief am 20. April 2026 im ZDF und war bereits ab 11. April in der ZDFmediathek verfügbar.
Besonders interessant ist dabei der regionale Bezug: „Blutsbande“ spielt rund um Detmold und die Externsteine im Teutoburger Wald. Genau diese Verbindung aus vertrauter Landschaft und persönlichem Ermittlerkonflikt macht die Reihe anders als viele austauschbare Fernsehkrimis. In diesem Artikel geht es deshalb nicht nur um Handlung und Besetzung, sondern auch um die tatsächlichen Drehorte, den aktuellen Stand der weiteren Folgen und die Frage, warum der Titel „Blutsbande“ so gut zur Geschichte passt.
Was ist „Im Grunde Mord – Blutsbande“?
„Im Grunde Mord – Blutsbande“ ist der Auftakt der neuen ZDF-Krimireihe „Im Grunde Mord“. Regie führte Bruno Grass, das Drehbuch stammt von Stefan Rogall. Im Zentrum stehen Paula Schäfer, gespielt von Hanna Plaß, und ihr Bruder Leon Schäfer, dargestellt von Jakob Benkhofer. Beide arbeiten bei der Polizei und müssen einen Fall lösen, bei dem private Beziehungen und berufliche Verpflichtungen schnell miteinander kollidieren.
Der Ausgangspunkt ist zunächst eindeutig: Ein junger Mann stürzt an den Externsteinen im Teutoburger Wald in den Tod. Was wie ein Unfall aussehen könnte, erweist sich nach der Untersuchung der Leiche als wesentlich komplizierter. Neben den Verletzungen durch den Sturz wird eine Stichwunde festgestellt. Damit beginnt für Paula und Leon eine Mordermittlung.
Interessant ist, dass der Fall nicht bei einem einzelnen Verdächtigen stehen bleibt. Hinweise führen zu unterschiedlichen Personen und Beziehungen. Dadurch entsteht ein Geflecht aus persönlichen Interessen, politischen Ambitionen und möglichen Verbindungen zu einer Gruppierung, die in der Region für Unruhe sorgt.
Worum geht es in „Blutsbande“?
Im Mittelpunkt steht der Tod von Ole Wellenkamp. Paula und Leon müssen herausfinden, ob sein Sturz tatsächlich ein Unfall war. Die gefundene Stichverletzung spricht jedoch dafür, dass hinter dem Tod mehr steckt.
Im Laufe der Ermittlungen geraten unter anderem der Dachdecker Ulf Tigges und der Unternehmer Torsten Brokämper in den Fokus. Gleichzeitig verschwinden Ole Wellenkamps Bekannter David und dessen Freundin Annika. Dadurch erweitert sich der Fall immer weiter.
Besonders spannend ist die Rolle von Torsten Brokämper. Er verfolgt politische Ambitionen und möchte bei der Bürgermeisterwahl gegen Staatsanwältin Britta Everslage antreten. Britta wiederum kennt Paula und Leon bereits aus dem familiären Umfeld. Dadurch ist sie nicht einfach nur eine außenstehende Staatsanwältin.
Genau hier liegt eine der stärksten Ideen des Films: Die Ermittler müssen nicht nur herausfinden, wer einen Mord begangen haben könnte, sondern gleichzeitig mit Menschen umgehen, zu denen sie persönliche Beziehungen haben.
Warum heißt der Film „Blutsbande“?
Der Titel ist mehr als eine Bezeichnung für einen Kriminalfall. „Blutsbande“ verweist auf die familiären Verbindungen, die sich durch die Geschichte ziehen. Das betrifft sowohl den Fall selbst als auch die Familie von Paula und Leon.
Das ZDF beschreibt „Im Grunde Mord“ grundsätzlich als Reihe, in der Beziehungskonflikte und familiäre Strukturen eine zentrale Rolle bei den Verbrechen spielen. Auch auf Seiten der Ermittler sind persönliche Beziehungen ausdrücklich Teil des Konzepts.
Das ist ein wichtiger Unterschied zu einem klassischen Ermittlerkrimi: Die Familie ist hier nicht bloß Hintergrundgeschichte, sondern ein Teil der dramaturgischen Konstruktion.
Wo spielt „Im Grunde Mord – Blutsbande“?
Die Handlung ist vor allem in Detmold und im Teutoburger Wald angesiedelt. Besonders wichtig sind die Externsteine bei Horn-Bad Meinberg. Dort beginnt der Fall mit dem tödlichen Sturz.
Auch Detmold wird nicht nur als abstrakter Handlungsort verwendet. Mehrere bekannte Stellen der Stadt sind im Film zu erkennen. Dazu gehören unter anderem das Landestheater, die Christuskirche und das historische Rathaus.
Dadurch bekommt die Serie einen starken regionalen Charakter.
Der Teutoburger Wald ist dabei mehr als eine hübsche Kulisse. Die Landschaft beeinflusst die Stimmung des Krimis erheblich. Die markanten Felsformationen der Externsteine geben dem Auftakt einen Schauplatz, der sofort wiedererkennbar ist. Auch der WDR berichtet, dass die Externsteine im Film besonders prominent vorkommen und für die Dreharbeiten zeitweise abgesperrt wurden.
Im Grunde Mord Drehorte: Wo wurde gedreht?
Die Dreharbeiten zu „Im Grunde Mord – Blutsbande“ fanden vom 17. Juni bis zum 16. Juli 2025 statt. Als Drehorte sind Hamburg und Detmold dokumentiert.
Für Zuschauer ist vor allem Detmold interessant. Dort wurden zahlreiche Szenen im Stadtgebiet und in der Umgebung realisiert.
Zu den erkennbaren Orten gehören:
- die Externsteine im Teutoburger Wald
- das Landestheater Detmold
- die Christuskirche
- der Kaiser-Wilhelm-Platz
- das historische Rathaus am Marktplatz
- verschiedene Straßen und Bereiche im Detmolder Stadtgebiet
Die Kombination aus echten Stadtansichten und dem Teutoburger Wald sorgt dafür, dass „Blutsbande“ einen deutlich regionaleren Eindruck vermittelt als viele Krimis, deren Schauplätze hauptsächlich aus anonymen Innenräumen bestehen.
Ein interessanter Unterschied bei den Angaben zu den Drehorten
Wer nach „Im Grunde Mord Drehort“ sucht, findet teilweise unterschiedliche Angaben. Das liegt daran, dass zwischen offiziell dokumentierten Drehregionen und konkret erkennbaren Schauplätzen unterschieden werden muss.
Crew United nennt Hamburg und Detmold als Drehorte. Andere Berichte gehen stärker ins Detail und nennen einzelne Orte in Detmold. Deshalb sollte man nicht jede im Internet kursierende Liste mit einzelnen Straßen oder Gebäuden automatisch als vollständige offizielle Drehortliste verstehen.
Das ist ein kleiner, aber wichtiger Punkt: Die öffentlich dokumentierten Informationen bestätigen die Drehregionen sehr zuverlässig, während nicht jede einzelne Location offiziell vollständig aufgelistet wurde.
Wer gehört zur Besetzung von „Im Grunde Mord – Blutsbande“?
Die wichtigsten Rollen sind:
| Schauspieler | Rolle |
|---|---|
| Hanna Plaß | Paula Schäfer |
| Jakob Benkhofer | Leon Schäfer |
| Ann-Kathrin Kramer | Britta Everslage |
| Rainer Reiners | Holger Schäfer |
| Robert Schupp | Dr. Ralf Ächterdiek |
| Kristin Alia Hunold | Amy Kamara |
| Julika Jenkins | Dr. Yvonne Hoffmann |
| Bernhard Schir | Torsten Brokämper |
| Ben Felipe | Matteo Brokämper |
| Philine Schmölzer | Annika Lorenz |
| Helene Grass | Kerstin Lorenz |
| Patrick Joswig | Jens Lorenz |
| Sebastian Schwarz | Ulf Tigges |
| David Richter | David Griemert |
| Mohamed Achour | Ramir Janssen |
Die Besetzung wird unter anderem vom ZDF und von weiteren Filmdatenbanken bestätigt.
Hanna Plaß als Paula Schäfer
Hanna Plaß übernimmt die zentrale Rolle der Kriminalkommissarin Paula Schäfer. Paula ist erst vor Kurzem nach Detmold zurückgekehrt und muss sich nicht nur in ihrem beruflichen Umfeld neu orientieren, sondern auch mit ihrer familiären Vergangenheit auseinandersetzen.
Ihre Zusammenarbeit mit Leon ist deshalb nicht ganz unkompliziert.
Jakob Benkhofer als Leon Schäfer
Jakob Benkhofer spielt Paulas Bruder Leon. Das Geschwisterverhältnis ist ein wesentlicher Bestandteil der Reihe.
Gerade diese Konstellation macht die Ermittlungen interessant: Zwei Menschen, die sich aus dem Privatleben sehr gut kennen, müssen im Polizeialltag trotzdem professionell zusammenarbeiten. Konflikte lassen sich dadurch nicht einfach ausblenden.
Ann-Kathrin Kramer als Britta Everslage
Eine besonders wichtige Figur ist Staatsanwältin Britta Everslage, gespielt von Ann-Kathrin Kramer. Sie ist mit der Familie Schäfer eng verbunden und hat dadurch eine persönliche Geschichte mit Paula und Leon.
Gleichzeitig steht sie politisch unter Druck, weil Torsten Brokämper ihre Position bei der kommenden Wahl herausfordert.
Wie viele Folgen hat „Im Grunde Mord“?
Hier lohnt sich ein Blick auf den aktuellen Stand, denn die Reihe ist nicht als einzelner Film gedacht.
Der erste Fall heißt „Blutsbande“ und wurde am 20. April 2026 ausgestrahlt. Anschließend bestellte das ZDF zwei weitere Folgen. Damit sind insgesamt drei Fälle für die Reihe vorgesehen.
Die weiteren Folgen tragen nach aktuellem Episodenguide die Arbeitstitel:
- Blutsbande
- Hexenjagd
- Stille Wasser
Während „Blutsbande“ bereits ausgestrahlt wurde, sind die beiden weiteren Fälle dem Produktionsstand 2026/2027 zuzuordnen. Der aktuelle Episodenguide führt drei Folgen.
Das bedeutet praktisch: Wer den ersten Film mochte, muss nicht davon ausgehen, dass es bei einem einmaligen ZDF-Krimi bleibt.
„Im Grunde Mord“ in der ZDFmediathek
„Blutsbande“ war nicht nur im klassischen Fernsehen verfügbar. Der Film wurde bereits ab 11. April 2026 in der ZDFmediathek bereitgestellt, während die TV-Ausstrahlung am 20. April 2026 um 20:15 Uhr stattfand.
Die Laufzeit wird beim ZDF mit rund 89 Minuten angegeben. Damit entspricht der Film dem klassischen Format eines abendlichen Fernsehkrimis.
Wer also nach „Im Grunde Mord Blutsbande Mediathek“ sucht, sollte insbesondere nach dem vollständigen Filmtitel „Im Grunde Mord – Blutsbande“ suchen.
Was macht die Reihe anders als einen typischen ZDF-Krimi?
Der interessanteste Punkt ist nicht unbedingt der Mord selbst, sondern die Verbindung zwischen Ermittlungsarbeit und Familiengeschichte.
Paula und Leon sind Geschwister. Gleichzeitig ist Britta Everslage eine vertraute Person aus ihrem familiären Umfeld. Dadurch entstehen mehrere Ebenen:
- der eigentliche Mordfall
- die Zusammenarbeit der Geschwister
- politische Konflikte in Detmold
- persönliche Geheimnisse
- die Geschichte der Familie Schäfer
- die Beziehungen zwischen Verdächtigen und Opfern
Das ZDF legt bei der Reihe ausdrücklich Wert auf Beziehungstaten und Konflikte innerhalb familiärer Strukturen.
Ein Detail, das leicht übersehen wird
Eine der interessanteren offenen Fragen betrifft die Vergangenheit von Paula und Leon. Ihre Mutter Gerlind ist bereits früher an Krebs gestorben. Im Film wird jedoch angedeutet, dass bei ihrem Tod möglicherweise nicht alles so eindeutig war, wie es zunächst scheint.
Staatsanwältin Britta trägt offenbar ein Geheimnis aus dieser Zeit mit sich. Genau solche offenen familiären Fragen können für die weiteren Fälle wichtiger werden als der einzelne Mord aus „Blutsbande“.
Das ist zugleich einer der Gründe, weshalb die Reihe auf mehrere Folgen ausgelegt ist: Die persönlichen Geschichten der Ermittler können über einzelne Fälle hinweg weitererzählt werden.
Lohnt sich „Im Grunde Mord – Blutsbande“?
Das hängt davon ab, was man von einem Krimi erwartet.
Wer einen extrem geradlinigen Whodunit ohne Nebenhandlungen sucht, könnte den Film stellenweise als etwas vollgepackt empfinden. Eine Kritik bemängelte beispielsweise, dass mehrere zusätzliche Handlungsebenen den Fall teilweise unübersichtlich machen.
Wer dagegen Krimis mit regionalem Charakter, Familienkonflikten und länger angelegten Figurenentwicklungen mag, bekommt einen interessanten Serienauftakt.
Besonders überzeugend ist die Verbindung von:
Detmold + Teutoburger Wald + Geschwister-Ermittler + Familiengeheimnis + politischer Konflikt.
Genau diese Mischung gibt „Im Grunde Mord“ eine eigene Identität.
FAQ
Wo spielt „Im Grunde Mord – Blutsbande“?
Der erste Fall spielt hauptsächlich in Detmold und im Umfeld des Teutoburger Waldes. Eine zentrale Rolle spielen die Externsteine, an denen der tödliche Sturz des Opfers geschieht. Auch verschiedene bekannte Orte in Detmold sind Teil der Handlung.
Wo wurde „Im Grunde Mord – Blutsbande“ gedreht?
Gedreht wurde vom 17. Juni bis 16. Juli 2025 in Hamburg und Detmold. Besonders sichtbar sind Detmold, die Externsteine und weitere Orte im Stadtgebiet.
Wie viele Folgen hat „Im Grunde Mord“?
Der erste Fall „Blutsbande“ ist bereits erschienen. Nach dem aktuellen Stand wurden zwei weitere Fälle bestellt, sodass insgesamt drei Folgen beziehungsweise Fälle für die Reihe vorgesehen sind. Die weiteren Arbeitstitel lauten „Hexenjagd“ und „Stille Wasser“.
Wer spielt Paula und Leon in „Im Grunde Mord“?
Hanna Plaß spielt Paula Schäfer, während Jakob Benkhofer ihren Bruder Leon Schäfer verkörpert. Beide bilden das zentrale Ermittlerduo der neuen ZDF-Reihe.
Ist „Im Grunde Mord – Blutsbande“ in der Mediathek verfügbar?
Ja. Das ZDF stellte den Film bereits ab dem 11. April 2026 in der ZDFmediathek bereit. Die reguläre Fernsehausstrahlung folgte am 20. April 2026 um 20:15 Uhr.
Gibt es weitere Fälle mit Paula und Leon?
Ja. Nach dem erfolgreichen Auftakt bestellte das ZDF zwei weitere Folgen. Damit soll das Geschwisterduo Paula und Leon in zwei neuen Fällen zurückkehren.
Fazit
„Im Grunde Mord – Blutsbande“ ist vor allem deshalb interessant, weil der Krimi mehrere Ebenen miteinander verbindet. Der Mord an den Externsteinen bildet den Ausgangspunkt, doch dahinter stehen Familienbeziehungen, politische Interessen und ungelöste Fragen aus der Vergangenheit.
Für Zuschauer, die nach den Drehorten von „Im Grunde Mord“ suchen, sind vor allem Detmold, die Externsteine und der Teutoburger Wald relevant. Gedreht wurde außerdem in Hamburg.
Auch bei den Folgen gibt es inzwischen Klarheit: Auf „Blutsbande“ sollen zwei weitere Fälle folgen. Damit entwickelt sich aus dem Auftaktfilm eine fortlaufende Krimireihe, bei der nicht nur neue Mordfälle, sondern auch die Geschichte von Paula, Leon und Britta weiter interessant bleiben dürfte.
Wer also nach „Blutsbande“ vor allem wissen möchte, wie es mit den Geschwistern weitergeht, hat einen guten Grund, die nächsten Fälle im Blick zu behalten.




